Andreas Woyke

Andreas Woyke  © Christine Kipper

© Christine Kipper

Das intensive Forschen, die ständige Suche nach neuen und unkonventionellen Wegen in der Musik bestimmt den künstlerischen Lebensweg des deutschen Pianisten Andreas Woyke. Seine Ausbildung ist von unterschiedlichen internationalen Einflüssen geprägt – der Argentinier Aldo Antognazzi unterrichtete ihn in Siegen, in Köln und Wien studierte er bei den russischen Pianisten Pavel Gililov und Rudolf Kehrer. Während dieser Zeit war er Preisträger etlicher internationaler Wettbewerbe.

Einige wichtige Konzerthäuser, in denen Andreas Woyke zu hören ist, sind u. a.: Musikverein und Konzerthaus Wien, Townhall New York, Kennedy Center Washington D.C., Philharmonie im Gasteig München, Philharmonie Köln, Tonhalle Düsseldorf, Beethovenhaus Bonn, Radiohuset Stockholm, Tschaikowsky-Konservatorium Moskau, Grosser Rundfunksaal Bukarest, South Africa State Theatre Pretoria, Oriental Arts Centre Shanghai (Location in Simon Rattle’s „Trip To Asia“). Seine Zusammenarbeit mit namhaften KünstlerInnen wie KS Christa Ludwig, den Schauspielern Julia Stemberger und Wolfram Berger oder dem Schriftsteller Michael Krüger haben Woykes Lebensweg ebenso stark geprägt wie seine gemeinsame Arbeit mit Dirigenten wie Kazushi Ono, Heribert Beissel, Gerard Korsten, Pál Molnár, Rolf Agop, Volker Wangenheim und vielen anderen.

Andreas Woyke überschreitet Grenzen. Die Improvisation ist ein sehr bedeutender Teil seines Lebens. Auf seiner Solo-CD „Braiding Bach“ (Ars, 2008) hat er Klavierwerke von Johann Sebastian Bach mit seinen eigenen Kompositionen verflochten. In diesen sehr stark vom Jazz inspirierten Klangbildern kommt das improvisatorische Element ebenso zum Tragen wie in der barocken Auszierung der Bach’schen Sarabanden.

Seit 2003 arbeitet Woyke als ständiger Duopartner mit dem Cellisten Friedrich Kleinhapl zusammen. Bei Ars-Produktion liegen bereits etliche CD-Aufnahmen vor. Für seine Aufnahme der Sonaten von Schostakowitsch wurde das Duo 2004 mit dem Pasticcio-Preis von Radio Österreich 1 ausgezeichnet, für ihre Einspielung der Sonaten von Rachmaninov und Franck erhielten sie 2008 den Supersonic Award und ihre beiden Einspielungen der Sonaten von Beethoven wurden 2009 bzw 2010 mit dem renommierten Excellentia Award ausgezeichnet.

Website: Andreas Woyke