Mit 80 Fingern auf zwei Flügeln

Im Oktober 2010 hat Walter Neumann von der Kleinen Zeitung anlässlich eines Konzertes im Forum Kloster Gleisdorf ein Interview mit Helmut Iberer geführt:

Helmut Iberer Alle unsere multiplen pianistischen Tätigkeiten spielen sich im wahrsten Sinne des Wortes auf zwei Flügeln ab. Aber natürlich in den unterschiedlichsten und auch überraschendsten Formationen und Stellungen.

Werden gewisse Stilausrichtungen bevorzugt?
Iberer Überhaupt nicht. Die Arrangements stammen zum größten Teil aus unserer eigenen Hand und bilden ein richtiges Cross-over aus Klassik, Jazz, Tango, ja und was es halt da noch so alles gibt.

Und welche Erfolge, nämlich auf dem Konzertsaalpodium, haben Sie sich schon erspielt?
Iberer Gar nicht so wenig in den zwei Jahren. Immerhin konnten wir den Stephaniensaal zweimal füllen und auch in Budapest war dieser schöne Saal im Zentrum – ich merke mir die ungarischen Worte einfach nicht – erfreulich gut besucht. Die Leute amüsieren sich und das ist uns sehr sehr wichtig.

Sie unterrichten ja auch an der Grazer Musikuniversität. Was wollen Sie in dieser Richtung hin vermitteln?
Iberer Man soll vielleicht sehen, dass mit einer „klassischen“ Ausbildung auch ganz andere Dinge möglich sind, ohne dass der schöpferische musikalische Geist gleich abhandenkommt.

Gibt’s viel Konkurrenz?
Iberer Nein gar nicht. Noch nicht, sag ich mal.

Interview: Walter Neumann – Kleine Zeitung

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